Über

Dr. M. Y. Calista

Philosophin, Lyrikerin, Körperdenkerin. Ich arbeite an den Stellen, wo Sprache in Leib übersetzt wird — und umgekehrt.

Miriam Ysa Calista bei einer Lesung

Was mich trägt

Drei Wörter, mit denen ich meine Arbeit im Moment am ehrlichsten beschreiben kann: Sprache, Körper, Magie.

Sprache, weil ich als Philosophin und als Lyrikerin gelernt habe, wie präzise das gesprochene und geschriebene Wort unsere Realität formt. Wie wir denken, wie wir sprechen, wie wir benennen — daraus besteht die Welt, in der wir leben.

Körper, weil reines Denken nicht reicht. Ich habe lange im Kopf gelebt. Wirkliche Wandlung passiert erst dort, wo etwas durch den Leib geht. Wo man sich selbst nicht mehr nur versteht, sondern spürt.

Magie, weil es keinen besseren Begriff gibt für das, was geschieht, wenn jemand die eigene schöpferische Kraft wieder erkennt. Das klingt groß, aber es ist erstaunlich konkret.

Was Menschen bei mir erleben

„Es ist richtig tief, es berührt mich — aber ich weiß nicht genau, was passiert."

— eine häufige Rückmeldung nach Workshops

Die beiden Worte, die immer wieder kommen, sind Berührung und Transformation. Menschen beginnen, sich selbst tiefer zu spüren. Sie entdecken ihre eigene Stimme, ihre eigene Wahrheit, einen authentischeren Ausdruck. Manchmal passiert das über ein einziges Gedicht. Manchmal braucht es einen Wochenend-Workshop. Manchmal eine Reihe von Einzelgesprächen.

Biografie

Geboren 1980 in Osnabrück. Abitur 2000 am Fürstenberg-Gymnasium Donaueschingen. Im Anschluss ein Freiwilligenjahr in Nepal (NGOs nfesc und HANDS).

Studium der Bildungswissenschaft, Germanistik und Politischen Wissenschaft in Heidelberg, Berlin und Galway. Mitarbeiterin am Institut für Bildungswissenschaften (Prof. Baumann, Prof. Lenhart). 2004 Fellow des Jugenddialogs der ZEIT auf Schloss Elmau, 2006 UNESCO-Fellowship am International Bureau of Education in Genf.

2007–2010 DFG-Promotionsstipendium am Graduiertenkolleg des Instituts für Weltgesellschaft der Universität Bielefeld, zusätzlich Lehrauftrag im Fachbereich Soziologie. Feldforschung bei UNICEF Regional Office for South Asia in Nepal. 2011 Visiting Researcher an der Stanford University (Creative Writing, Performing Arts).

Ab 2015 zweites Master-Studium Philosophie in Heidelberg (Note 1,0), Mitarbeiterin am Philosophischen Seminar bei Prof. McLaughlin, Leitung der Arbeitsgruppe Bildtheorie bei Prof. König.

Parallel und seither: Leitung des Heidelberger Lyriktheaters, Performance-Serie Körpertexte, Referentin für Landart auf Schloss Elmau, Dozentin für Kreative Performanz an der Zeppelin Universität Friedrichshafen, Dichterkreis Kamina. Drei Kinder (2016, 2018).

Preise & Auszeichnungen

Lehre & Vermittlung (Auswahl)

Lesungen & Projekte (Auswahl)

Gedankenpost

Ein Brief, wenn er geschrieben werden will: ein Gedanke, ein Gedicht, eine Frage.

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